Integration wird honoriert

Der Vorsitzende des Fußball-Bezirks Enz Murr Hansjörg Arnold (dritter von rechts) überreicht an den 08-Ehrenvorsitzenden (zweiter von rechts) den Scheck der DFB-Stiftung Egidius Braun. Ganz rechts 08-Trainer Franco Buono. Vierte von rechts Christine Walter vom Freundeskreis Asyl. Ganz links Initiatorin Sigrid Kühnle, daneben Oberbürgermeister Jürgen Kessing.

Beim Deutschen Fußball-Bund wird das Bemühen um Flüchtlinge honoriert: Am Montag übergab Hansjörg Arnold an den FSV 08 Bissingen einen 500-Euro-Scheck.

Prominenten Besuch gab es am Montagnachmittag bei einer Trainingseinheit mit Flüchtlingen am Bissinger Bruchwald. Im Beisein von Oberbürgermeister Jürgen Kessing war der Vorsitzende des Fußballbezirks Enz Murr Hansjörg Arnold zum FSV 08 Bissingen gekommen, um im Auftrag der Egidius-Braun-Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes an den Nullacht-Ehrenvorsitzenden Walter Christ einen Scheck für den 670-Mitglieder-Verein zu übereichen.

Der mit Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration gespendete Betrag honoriert im Rahmen der Aktion „1:0 für ein Willkommen“ das schon seit Monaten laufende tatkräftige Bemühen des Bissinger Oberliga-Clubs um Flüchtlinge, die in Bietigheim-Bissingen untergebracht sind.

Wie der Bezirkschef bei der Übergabe sagte, sei das Thema Flüchtlinge in den Medien zwar nicht mehr so präsent, dennoch kämen aber nach wie vor Menschen, die Hilfe bräuchten und zu integrieren seien. „Beim Sport, und insbesondere mit Fußball, gelingt Integration am besten, und deshalb bin ich gerne an den Bruchwald gekommen, um den Scheck der Egidius-Braun-Stiftung an den FSV 08 zu überreichen“, zeigte sich Arnold sicher, dass das Geld auch in guten Händen sei.

Zu den Gratulanten gehörte Oberbürgermeister Jürgen Kessing. Vor gut einem Dutzend Asyl-Bewerbern aus Gambia, Afghanistan, Syrien und Eritrea sowie Vertretern des FSV 08 lobte er das Engagement der auch sportlich positiv von sich reden machenden Bissinger, die damit den betroffenen Menschen und der Stadt hülfen. „Bietigheim-Bissingen ist weltoffen, was auch Beispiele der heimischen Wirtschaft zeigen“, wies der Rathauschef darauf hin, dass beispielsweise allein schon bei der Firma Valeo die Mitarbeiter aus über 50 Nationen stammten. „Sport integriert in der Tat sehr gut und schafft eine Win-Win-Situation. Beim FSV 08 gefällt mir, dass dieser Verein wirklich was für die Flüchtlinge tut – und nicht bloß darüber redet!“, so Kessing.

Genau das ist auch dem 08-Ehrenvorsitzenden beziehungsweise den Nullachtern wichtig, wie Walter Christ bei seinen Dankesworten an Hansjörg  Arnold, den DFB und an Jürgen Kessing sagte. „Am Bruchwald ist Integration schon seit Jahrzehnten kein Fremdwort. Der Verein setzt sich inzwischen aus Mitgliedern zusammen, die aus über 20 Ländern stammten, und zwar von Amerika bis Zentralafrika.“ So der Ehrenvorsitzende, der sich ausdrücklich bei den diesbezüglichen Mitarbeitern  bedankte. Dies sind allen voran Flüchtlingshilfe-Initiatorin Sigrid Kühnle, Christine Walter vom Freundeskreis Asyl und A-Jugend-Coach Franco Buono, der zusammen mit dem Ehrenvorsitzenden das gemeinsame Training mit den Flüchtlingen leitet.

Alles Frucht - oder was?

Ex-08-Spielerin Jessica Krauter serviert was Besonderes

Was die 08-Mädchen doch so alles drauf haben! So gründet unsere einst sehr erfolgreiche Stürmerin Jessica Krauter aus Bissingen nun eine Firma in Berlin. Zurzeit studiert sie in der Bundeshauptstadt Wirschaftspsychologie und nimmt eine Auszeit, um das Unternehmen voranzutreiben.

Es war zu vermuten, Berlin ist das deutsche Silicon Valley. Schon als Werkstudent arbeitete Jessica bei verschiedenen Start-ups mit und wurde vom Gründergeist erfasst. Zusammen mit ihrem Bruder hatte sie eine Idee, die auf einer Backpacker-Reise entstand.

Denn dort trank sie jeden Morgen ein Smoothie mit exotischen Früchten. Dieses Ritual wollte sie beibehalten und überlegte, wie sie dies in Deutschland umsetzten könnte – in einem Land, in dem keine exotischen Früchte wachsen.
Mit ihrem Bruder entdeckte sie daraufhin die Gefiertrocknung. Was ist das? Das Obst wird zunächst tiefgefroren. Reife Früchte werden geerntet und sofort gefroren. Dem gefrorenen Obst wird dann durch Vakuum das Wasser entzogen. Es verdampft direkt, ohne vorher flüssig zu werden. Das nennt man Sublimation. Die Vorteile von Gefriertrocknung: Bis zu einem Jahr haltbar – ohne Konservierungsstoffe. Aroma, Nährwerte, Vitamine, Struktur und Farbe bleiben erhalten. Platzersparend: Zehn Gramm gefriergetrocknete Früchte entsprechen 100 Gramm Früchten.

Mit dieser Idee nimmt Jessica derzeit beim „Funpreneur“-Wettbewerb, der Gründungsförderung der Freien Universität Berlin, teil, in dem schon erfolgreiche Firmen wie Chocri entstanden sind. Ziel dieses Wettbewerbs ist es, ein Produkt bis Mitte Dezember auf den Markt zu bringen.

Im Gründerboot sitzen vier Studenten: Jessica (Wirtschaftspsychologie), Julia (Biochemikerin), Björn (Verfahrenstechniker) und ihr Bruder Daniel (Wirtschaftsingenieur), der in der Schweiz die Stellung hält.

Was bedeutet „Luau“ und was steckt dahinter? „Luau“ ist ein traditionelles Fest auf Hawaii?

Bei „Luau“ erhältst du fertige Smoothies, bei denen du siehst, was drin ist. Transparenz wird groß geschrieben. Kein Zuckerzusatz, das ist dem Gründerteam wichtig, sondern 100 % Frucht und Natur. Du nimmst die Packung, machst Wasser dazu, klickst auf den Mixer und fertig ist dein leckeres Frühstück. Sei es ein Beeren-„Luau“ mit schwarzer oder roter Johannisbeere, Aronia, Banane, Apfel oder ein Tropical mit Physalis, Ananas, Banane, Apfel und dem Topping Kokos. Derzeit wird alles noch mit viel Liebe,  von Hand, selbst in einer Küche abgepackt.

Jessica Krauter: "Vorerst werden die „Luau“-Smoothies nur in Berliner Cafés erhältlich sein. Im Februar wird der Onlineshop gelauncht, in dem ihr euch schon eintragen könnt. Schaut einfach vorbei auf www.luau-smoothie.de"

Missionarisches Fußballprojekt in der Mongolei

Seit einer Woche befindet sich unsere Mittelfeldspielerin Priskilla Aytogmus in der Mongolei, um ein Fußballprojekt zu unterstützen. Fünf Monate wird sie dort verweilen und als Trainerin fungieren und überall aushelfen, wo Hilfe benötigt wird.

Der Verein FSV 08 Bissingen fand die Idee hinter diesem Projekt mehr als klasse und hat sich daher entschlossen, ebenfalls zu helfen um den Kindern was Gutes zu tun. Trikots, Bälle, Schuhe, Leibchen und vieles mehr gingen mit Priskilla in die Mongolei als Spende.

"Man konnte die Freude der Betreuer und Kinder nicht in Worte fassen. Ich danke dem Verein, dies ermöglicht zu haben. Das ist eine tolle Erfahrung! Durch meinen christlichen Glauben fühle ich mich verpflichtet, Anderen zu helfen wo es nur geht. Die Spende des Vereins ermöglichte es zu helfen, wo dringend Hilfe benötigt wurde. Alleine wäre das nicht möglich gewesen!", so Priskilla nach der Übergabe der Spende (Bild).

Auch wir bedanken uns bei Dir, Priskilla. Danke, dass du den Verein auf diese so tolle Art und Weise vertrittst!

Fair Trade Gedanke auch bei 08

Die Stadt Bietigheim-Bissingen trägt seit einiger Zeit das Siegel einer Fair Trade Stadt. Fußbälle werden oftmals unter unwürdigen Bedingungen hergestellt. Die Stadt möchte die jungen Fußballer in dieser Hinsicht etwas sensibilisieren und den Vereinen mit aktiver Jugendarbeit jeweils zwei dieser Bälle übergeben.

Oberbürgermeister Kessing, Herr Schockenhoff von der Fair-Trade-Initiative und Herr Krähling (Vorsitzender des Dachverbands für Sport) überreichten Diese am heutigen Nachmittag den Vertretern der Vereine FSV 08 Bissingen, SV Germania und der Spvgg Bissingen.

Stellvertretend für den FSV 08 Bissingen nahm Oskar Schmiedel die Bälle in Empfang.

Wir bedanken uns hierfür und werden versuchen, den Fair Trade Gedanken auch in unseren Verein zu tragen.

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